[Marineoberkommando, Inspektionsamt: Abschlussbericht der internen Ermittlung]
Betreff: Ehemaliger Marineoffizier Krog
Ereignis: Wiederaufnahme der Ermittlungen wegen Verstoßes gegen die militärische Disziplin und Personalbestechung
Dieses Amt hat auf Grundlage eines anonymen Hinweises sowie interner Zweifel eine interne Ermittlung zu dem Vorwurf eingeleitet, der zur Entlassung des ehemaligen Offiziers Krog geführt hat: „Erwirkung einer Personalbegünstigung durch eine unangemessene Beziehung zum Kind des Vorgesetzten A.“
- Es wurden keine objektiven Sachbeweise dafür entdeckt, dass Krog sich Roun Cooper in unlauterer Absicht genähert hat.
- Für die Behauptung, er habe den Vorgesetzten A unter Ausnutzung dieser Beziehung bedroht, wurden außer der einseitigen Zeugenaussage von A keine objektiven Sachbeweise entdeckt.
- Für die Behauptung, Krog sei am Tod von Roun Cooper mitschuldig gewesen, wurden außer der einseitigen Zeugenaussage des vor Ort anwesenden A keine objektiven Sachbeweise entdeckt.
Durch weiterführende Ermittlungen wurde bestätigt, dass sich Krog zum fraglichen Zeitpunkt an einem anderen Ort aufhielt.
Es bestehen zwar verdächtige Umstände, doch ohne konkrete Beweise ist die rechtliche Grundlage für eine Schuldfeststellung gegen Krog unzureichend. Dieses Amt weist daher sämtliche Vorwürfe gegen Krog zurück und beruft ihn zur Einleitung des Rehabilitierungsverfahrens ein. Der Verbleib von Krog ist derzeit jedoch ungeklärt, eine Ermittlung seines Aufenthaltsortes ist nicht möglich. Dementsprechend wird dieses Ereignis als „Einstellung der internen Ermittlung wegen unbekannten Aufenthaltsorts“ abgeschlossen.